Manchester City war diesen Sommer offenbar entschlossen, Jude Bellingham unter Vertrag zu nehmen und unternahm anscheinend alles, um dieses Ziel zu erreichen.
Wie der spanische Radiosender Cadena Ser berichtet, beinhalteten die Transferbemühungen der Citizens auch ein dreistündiges Gespräch zwischen Trainer Pep Guardiola und Bellingham. Dabei habe Guardiola versucht, den damaligen BVB-Star davon zu überzeugen, dass die Premier League die bessere Wahl für ihn sei.
Der Spanier soll Bellingham daran erinnert haben, dass er in seinem Heimatland England auf dem Platz stehen würde, wo ihm großer Respekt und Wertschätzung entgegengebracht werden würden.
Ein weiteres Argument, das Guardiola vorgebracht haben soll, war die aktuelle Erfolgsserie von Manchester City im Vergleich zur vermeintlich schwindenden Glanzzeit von Real Madrid.
Guardiola respektiert Bellingham-Entscheidung
Am Ende lehnte Bellingham dennoch ab und bekräftigte seine Entscheidung, für die Königlichen zu spielen. Guardiola habe dies respektiert und dem Spieler und Real Madrid viel Glück gewünscht.
Dabei soll Manchester City sogar mehr Geld geboten haben als der spanische Hauptstadtklub. Doch das war für Bellingham offenbar zweitrangig.
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Passend dazu erklärte der 20-Jährige bei seiner Vorstellung in Madrid: „Geld ist für mich keine Sache. Ich denke nicht an das Geld, wenn ich solche Entscheidungen treffe. Das habe ich nie, das werde ich nie. Ich spiele das Spiel, das ich liebe.“
Borussia Dortmund konnte sich über einen erheblichen Geldregen freuen und kassierte eine fixe Ablösesumme von 103 Millionen Euro für Bellingham.
Nach seinen ersten Monaten in Madrid dürfte der Engländer seine Entscheidung pro Real nicht bereuen – und Real noch weniger. In seinen ersten acht Ligaspielen erzielte er acht Tore – selbst Cristiano Ronaldo kann er mit diesen Zahlen hinter sich lassen. Der Portugiese hatte seiner Zeit (2009) „nur“ sieben Tore in acht Partien erzielt.