Unterschiedlicher hätten die Premieren von Omar Marmoush und Abdukodir Khusanov für ihren neuen Klub Manchester City kaum laufen können. Während der Ex-Frankfurter Marmoush ein gutes Debüt gab und im Anschluss vom neuen Teamkollegen Erling Haaland sowie der englischen Presse gefeiert wurde, führte sich Khusanov mit einem kapitalen Patzer ein – und erntete deutliche Kritik.

Guardian und Telegraph sprachen von einem „Albtraum“, Independent sah „ein Debüt aus der Hölle“. Die spanische Marca schrieb: „Es war der blanke Horror.“ Und die Daily Mail befand: „Er ist doch noch ein Kind.“

Abdukodir Khusanov (hier im Zweikampf mit Chelseas Nicolas Jackson) hatte sich sein Debüt für Manchester City sicher anders vorgestellt
Abdukodir Khusanov (hier im Zweikampf mit Chelseas Nicolas Jackson) hatte sich sein Debüt für Manchester City sicher anders vorgestelltAbdukodir Khusanov (hier im Zweikampf mit Chelseas Nicolas Jackson) hatte sich sein Debüt für Manchester City sicher anders vorgestellt

Etwa 50 Millionen Euro Ablöse hatte Manchester City dem Vernehmen nach für den 20 Jahre alten Innenverteidiger an RC Lens überwiesen. Die spanische AS pries den usbekischen Nationalspieler zuletzt als „körperliches Wunderkind“.

Khusanov patzt früh gegen Chelsea

Doch den Vorschusslorbeeren konnte Khusanov nicht gerecht werden.

Im Gegenteil: Gegen den FC Chelsea erlebte er einen kapitalen Fehlstart im Dress der Skyblues. Sein Fehler führte in der dritten Minute zum Tor von Noni Madueke.

Immerhin: City siegte dennoch, drehte das Spiel durch Tore von Josko Gvardiol (42.), Haaland (68.) und Phil Foden (87.).