Elversberg setzte sich standesgemäß gegen Oldenburg mit 3:0 durch. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von SV 07 Elversberg. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Der knappe 3:2-Erfolg im Hinspiel hatte seinerzeit den Gastgebern Glücksgefühle beschert.
Ein Doppelpack brachte den Tabellenprimus in eine komfortable Position: Nick Woltemade war gleich zweimal zur Stelle (8./17.). Mit der Führung für das Team von Horst Steffen ging es in die Halbzeitpause. Dario Fossi von VfB Oldenburg nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Marc Stendera blieb in der Kabine, für ihn kam Robert Zietarski. Jannik Rochelt ließ den Anhang von Elversberg unter den 4.082 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Dario Fossi setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Orhan Ademi und Pascal Richter auf den Platz (62.). Mit Marcel Correia und Thore Jacobsen nahm Horst Steffen in der 67. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Kevin Conrad und Carlo Sickinger. Letztlich fuhr SV 07 Elversberg einen souveränen Erfolg ein, dessen Grundstein im ersten Spielabschnitt gelegt worden war.
Die drei ergatterten Zähler geben den Aufstiegshoffnungen von Elversberg weitere Nahrung. An SV 07 Elversberg gab es kaum ein Vorbeikommen, sodass die Hintermannschaft erst 18-mal überwunden wurde – bis dato der Bestwert der 3. Liga. Mit dem Sieg baute SV 07 Elversberg die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte Elversberg 17 Siege, zwei Remis und kassierte erst drei Niederlagen.
Die Defizite in der Verteidigung sind bei Oldenburg klar erkennbar, sodass bereits 42 Gegentreffer hingenommen werden mussten. Zu mehr als Platz 16 reicht die Bilanz der Gäste derzeit nicht. Fünf Siege, sechs Remis und elf Niederlagen hat VfB Oldenburg momentan auf dem Konto.
Elversberg wandert mit nun 53 Zählern auf dem Konto weiter auf dem Erfolgspfad, während die Welt von Oldenburg gegenwärtig trist aussieht.
Am kommenden Samstag tritt SV 07 Elversberg beim FSV Zwickau an, während VfB Oldenburg zwei Tage später Hallescher FC empfängt.