Mirko Slomka stand im Kölner Nieselregen und freute sich – wie sich vermutlich lange kein Trainer mehr über ein schnödes 0:0 (Spielbericht) gefreut hatte.

„Das tut uns sehr gut und gibt uns Souveränität“, sagte der Coach des Hamburger SV später und setzte dazu sein breitestes Grinsen auf.

Schwarze Serie beendet

Der torlose Auftritt bei Aufsteiger 1. FC Köln am Auftakt-Spieltag der Bundesliga beendete eine schwarze Serie des HSV, die Ende Oktober 2013 begonnen hatte.

Nach neun Auswärtsniederlagen in Folge hätte die Talfahrt in der vergangenen Saison fast zum ersten Abstieg der Vereinsgeschichte geführt.

In der Relegation hatte die SpVgg Greuther Fürth dem Bundesliga-Dino den Vortritt lassen müssen.

Slomkas persönliche Bilanz war sogar noch verheerender: 15 Auswärtsniederlagen am Stück standen für den Trainer vor der Nullnummer in Köln zu Buche.

„Ein Teilerfolg“

Entsprechend tief wird mittlerweile in Hamburg gestapelt.

„Für uns ist das ein Teilerfolg“, sagte Slomka nach einem zähen Spiel, das von beiden Seiten zwar engagiert geführt wurde, aber wenig Finessen bot.

Slomkas Reaktion auf das Remis zeigte aber auch, das man an der Elbe zumindest vorerst mit Magerkost zufrieden ist.