Robert Lewandowski trifft und trifft und trifft.
Beim Duell mit Werder Bremen erzielte der Stürmer des FC Bayern in der 43. Minute den 1:0-Siegtreffer, der den Münchnern die achte Meisterschaft in Serie einbrachte.
Für Lewandowski war es bereits das 31. Saisontor. Damit hat der Pole die Bestmarke für einen ausländischen Spieler eingestellt.
Der FC Bayern steht nach dem 1:0-Sieg in Bremen am 32. Spieltag als deutscher Meister fest. Trainer Hansi Flick verrät, wie er seinen ersten Titel als Cheftrainer des FCB feiern will.
Pierre-Emerick Aubameyang hatte 2016/17 in Diensten von Borussia Dortmund ebenfalls 31 Mal geknipst.
Lewandowski hat damit auch seine eigenen Rekorde in der Bundesliga geknackt. 2017/18 waren dem 31-Jährigen 29 Treffer gelungen, 2015/16 sogar 30.
Die Allzeit-Marke von Gerd Müller (40 Tore) wird für Lewandowski aber kaum mehr zu erreichen sein. Bei noch zwei verbleibenden Partien sollte aber die alleinige Führung im Ausländer-Ranking drin sein.
Müller und Alaba mit Rekord-Titeln
Auch Alphonso Davies, der trotz Nachtretens um eine glatte Rote Karte herumkam, stellte einen Rekord auf. Seit Erfassung der Tracking-Daten 2013/14 sprintete kein Spieler in einem Bundesliga-Spiel so schnell wie der Kanadier, der 36,51 km/h erreichte.
Der FC Bayern steht als deutscher Meister fest. Florian Plettenberg, Chefreporter SPORT1 Digital, war vor Ort und berichtet, wie die Feierlichkeiten aussahen.
Mit dem Titelgewinn schrieben sich auch Thomas Müller und David Alaba in die Geschichtsbücher. Beide feierten ihre jeweils neunte Bundesliga-Meisterschaft – und stellten damit die Bestmarke von Franck Ribery ein.
Kein Bundesliga-Profi hielt in der Geschichte häufiger die Schale in den Himmel.