Anthony Modeste wird auch bei Borussia Dortmund seine Tore schießen – sagt ein Trainer, der es wissen dürfte.

Peter Stöger hat bereits beim 1. FC Köln mit dem Angreifer zusammengearbeitet und kennt auch den BVB als Coach bestens. „Ein Limit sehe ich da nicht. Wenn die Spielidee zu ihm passt, dann bin ich überzeugt, dass er auch bei einem Topklub regelmäßig seine Tore erzielt, 20 oder mehr in der Saison, und auch in der Champions League“, sagte Stöger den Ruhr Nachrichten.

Ohnehin habe er nie verstanden, warum ihn bisher „kein Topklub verpflichten wollte, zumindest als Back-up für einen Superstar. Auch Dortmund hätte früher auf ihn kommen können. Vielleicht kann er jetzt beim BVB zeigen, was er drauf hat.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Modeste kam kurzfristig als Ersatz für den erkrankten Sebastien Haller nach Dortmund. Anpassungsschwierigkeiten erwartet Stöger nicht. „Der kann schon richtig gut kicken, Bälle festmachen und ablegen. Und in Dortmund gibt es viele gute Vorbereiter. Das dürfte passen.“

Stöger: Dann bringe ich Modeste wieder in die Spur

Auch menschlich, wie der 56-Jährige meint: „Ich denke, dass die Menschen in Dortmund ihn mögen werden. Er ist vom Charakter her ein offener Typ. Er persönlich wird sich über diese Chance beim BVB freuen, mit den Mitspielern dürfte er keine Probleme bekommen.“

Im Scherz sagte Stöger noch: „Und falls es doch nicht hinhaut, komme ich nach Dortmund und bringe ihn wieder in die Spur.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Mit Samthandschuhen müsse man Modeste generell nicht anfassen. Aber ein bisschen gut zureden schade auch nicht: „Das muss man doch bei allen Stürmern! Alle Stürmer brauchen mehr Zuneigung, „Tony“ gehört auch dazu. Er verträgt klare Ansagen, aber gelegentliche Streicheleinheiten nimmt er ganz sicher dankbar an.“

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