Der FC Bayern will einen Fehler aus der Vergangenheit korrigieren.
Nach einem Jahr ohne Superstar in der Sturmspitze hat die Suche nach einem Nachfolger von Robert Lewandowski hohe Priorität in München. „Der FC Bayern sucht den Mittelstürmer, überhaupt keine Frage“, sagte Klubpräsident Herbert Hainer bei Bild live.
Ohne einen zentralen Mann im Angriff habe es nicht „so funktioniert“, dass habe man gesehen: „Robert Lewandowski hat zwischen 30 und 40 Tore gemacht und die haben uns diesmal gefehlt. Das muss man ganz klar sagen. Julian Nagelsmann wollte damals eine andere Konstellation probieren. Das hat jetzt nicht so geklappt, wie wir es alle gedacht haben.“
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Und genau deshalb „reagieren wir jetzt auch“.
Hainer zählt Stürmerkandidaten auf
In der abgelaufenen Saison hatte Bayern unter anderem mit Sadio Mané in der Sturmspitze gespielt, wo sich der Senegalese aber nicht wohlfühlte. Anschließend hatte Eric Maxim Choupo-Moting eine starke Phase, fiel aber in den meisten entscheidenden Spielen verletzt aus.
Der neue Mann soll aber nicht irgendein Angreifer sein. Gesucht wird „der Stürmer, der die Qualitäten des FC Bayern hat und uns in den nationalen und internationalen Wettbewerben mitspielen lassen kann und das gucken wir uns sehr genau an“, sagte Hainer.
Dass diese Suche nicht einfach sei, wollte der Bayern-Boss nicht abstreiten: „Da ist die Konkurrenz groß, das Angebot nicht so groß.“
Und weil es nicht allzu viele klassische Mittelstürmer mit Weltformat gebe, würden in den Medien immer wieder die gleichen Namen genannt, Hainer selbst zählte als Beispiele „Kolo Muani, Osimhen, Harry Kane oder Vlahovic“ auf.
Man wolle genau abwägen, „wer am besten zu Bayern passt. Da hat natürlich auch Thomas Tuchel ein gewichtiges Wort mitzureden.“ Zudem müsse auch die wirtschaftliche Stabilität des Klubs bei einem großen Transfer gewährleistet bleiben, da der neue Stürmer „sicher einiges kosten wird“.