BVB-Stürmer Niclas Füllkrug gewann in der vergangenen Saison durch seine 16 Treffer bei Werder Bremen die Torjägerkanone der Bundesliga, musste sich diese aber mit RB Leipzigs Christopher Nkunku (ebenfalls 16 Treffer) teilen.
In der Folge hatte der inzwischen gefeuerte RB-Sportdirektor Max Eberl argumentiert, dass der Leipzig-Stürmer den Titel als Torschützenkönig mehr verdient habe, da der Franzose insgesamt weniger Einsätze (25) als Füllkrug (28) für seine Tore brauchte.
Eine Aussage, die den deutschen Nationalstürmer offenbar ärgerte, wie er der Sportbild verriet. „Ich kenne Max Eberl – und ich habe mich über die Aussage gewundert, weil es auch eine Frage des Respekts ist“, erklärte der 30-Jährige, der in der Folge betonte, dass er es bei einem Aufsteiger ohnehin nicht leicht habe, auf viele Tore zu kommen.
Füllkrug: „Werder hätte Nkunku gratuliert“
„Wenn man bei einem Aufsteiger 16 Tore schießt, dann ist das eine gute Leistung, denke ich“, befand Füllkrug. „Wenn ein anderer Spieler bei einem Top-Verein ebenfalls 16 Tore hat, ist das auch toll.“
„Wenn man Verantwortliche von Werder dazu befragt hätte, dann hätten sie Christopher Nkunku wahrscheinlich gratuliert“, war sich der BVB-Star sicher und stellte klar: „Und das wäre mir sehr recht gewesen.“
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In dieser Saison werden 16 Treffer wohl ohnehin nicht für den Titel reichen. Stuttgarts Serhou Guirassy steht aktuell nach sieben Spielen bei unglaublichen 13 Toren, dahinter folgen Bayerns Harry Kane (8 Treffer) und Leverkusens Victor Boniface (7). Füllkrug steht bislang bei lediglich zwei Saisontoren für den BVB.
Eberl befindet sich derzeit auf einer „Leadership“-Reise in die USA – unter anderen gemeinsam mit Christoph Freund, dem neuen Sportdirektor des FC Bayern.
Nicht erst seit seinem Aus bei RB wird Eberl mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Der gebürtige Niederbayer ist nach SPORT1-Informationen Bayerns Wunschkandidat für den vakanten Posten des Sportsvorstands.