Für Harry Kane ist ein Elfmeter seit geraumer Zeit ein garantierter Treffer. Doch die enorme Sicherheit vom Punkt kommt nicht von ungefähr, wie der Superstar des FC Bayern nun verriet.

„Einen Elfmeter zu schießen, ist nervenaufreibend, und man ist einfach nervös. Ich versuche, den Druck wegzunehmen, indem ich mich gut vorbereite“, sagte Kane in einem Interview mit UEFA.com.

Harry Kane enthüllt sein Geheimnis
Harry Kane enthüllt sein GeheimnisHarry Kane enthüllt sein Geheimnis

Entscheidend sei dann der Ablauf vor dem Pfiff: „Sobald der Ball auf dem Elfmeterpunkt liegt, denke ich an nichts anderes mehr als an meine Vorbereitung. Ich konzentriere mich nur noch auf den Ball, meine Schritte, meine Routine, und, bevor man sich versieht, geht es nur noch um die Ausführung.“

Kane: Dann zeigt sich, wer ein Anführer ist

29 Elfmeter in Folge hat Kane mittlerweile verwandelt. Doch nicht immer war die Ausbeute so gut. „Es gab Zeiten, in denen ich es nicht gut gemacht und Elfmeter verschossen habe, und das muss man natürlich akzeptieren.“

Aber: „Wenn ich mich so vorbereite, wie ich es will, und so trainiere, wie ich es will, dann weiß ich, dass ich eher treffe als verschieße, und das gibt mir jedes Mal Selbstvertrauen, wenn ich einen schieße.“

Vorbereitung ist dabei ein Faktor, mentale Stärke ist ein anderer: „Man muss akzeptieren, dass es Zeiten geben wird, in denen man sich mental nicht so gut fühlt wie in anderen Momenten, aber man muss einfach versuchen, sich an all die harte Arbeit zu erinnern, die man geleistet hat, um hierherzukommen.“

Es sein ein Traum, für seinen Lebensunterhalt Fußball zu spielen „und jede Woche vor Tausenden von Fans in Stadien aufzutreten.“

Der Fußball könne bei ausbleibendem Erfolg ein schwieriges Umfeld darstellen, „aber ich denke, dass dann die echten Charaktere und Führungspersönlichkeiten aufstehen und ihr wahres Gesicht zeigen. Es ist wichtig, nicht zu ändern, wer man ist.“