Superstar Robert Lewandowski hat sein Tor gemacht, aber insgesamt war der Stürmer des FC Bayern im Halbfinale gegen den FC Villarreal selten gefährlich.

Das lag zu einem großen Teil auch an Raúl Albiol, der gegen Bayern den Award als Spieler des Spiels abräumte.

Der abgezockte Altmeister meldete Lewandowski im Abwehrverbund des „Gelben U-Boots“ über weite Strecken ab. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Albiol entnervt Lewandowski im direkten Duell

Sein Geheimnis gegen den Weltfußballer? „Man muss auch mit den Hässlichen tanzen“, bemühte der 36-Jährige ein spanisches Sprichwort.

Dass man auch mit der hässlichen Braut tanzen müsse, bedeutet dann in diesem Fall, man muss es eben auch mit den Besten aufnehmen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

„Die Stürmer auf diesem Niveau gehören zu den besten in Europa und man muss sich mit ihnen messen“, erklärte Albiol: „Wir haben ihm eine halbe Chance gegeben und er hat ein Tor geschossen.“

Rund um Lewandowskis 1:0, das am Ende nicht zum Weiterkommen reichen sollte, hatte der Spanier den Polen nicht nur in Zweikämpfen, sondern auch bei der Spieleröffnung entnervt. Zwei Tritte bekam Albiol ab, weil Lewandowski zu spät kam. Früh sah der Pole Gelb.

„Haben in beiden Spielen gelitten“

Weil der Star-Stürmer in Schach gehalten wurde, kosteten die Underdogs aus Villarreal am Ende ihren Triumph aus.

„Es ist unglaublich, denn es hat viel harte Arbeit gekostet“, freute sich Albiol: „Unsere Siege werden im Team errungen. Wir haben in beiden Spielen viel gelitten, und im Halbfinale der Champions League zu stehen, ist eine tolle Sache für Villarreal.“

Dafür kann man schon mal Opfer bringen.

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