Offensivspieler Raheem Sterling fehlt im Champions-League-Kader des FC Chelsea. Bei den Blues hat er keine Zukunft. Auf der Pressekonferenz vor dem CL-Auftakt des FC Bayern gegen die Engländer hat FCB-Trainer Vincent Kompany über den Spieler gesprochen, zu dem er eine besondere Verbindung hat.
„Es ist hart. Auf der einen Seite habe ich viel Respekt für Enzo (Chelsea-Trainer Maresca; Anm. d. Red.) und die Leute bei Chelsea und weiß, dass es nicht einfach ist, als Coach Entscheidungen zu treffen. Auf der anderen Seite ist Raheem ehemaliger Mitspieler von mir, diese Verbindung bleibt für immer“, erklärte der Belgier.
„Die beiden waren zerstörerisch für uns“
Der Bayern-Coach zog eine Parallele zu Leroy Sané, den er letzte Saison trainierte und mit dem er ebenfalls bei Manchester City zusammenspielte: „Die beiden waren zerstörerisch für uns in der Premier League, als sie im Team waren, in dem ich auch war.“
Kompany hat einen klaren Wunsch, was die Zukunft von Sterling angeht: „Ich kann nur hoffen – er ist immer noch in einem guten Alter -, dass er die Kurve kriegt und der ganzen Welt zeigt, welche Qualitäten er hat. Und letztlich in einer Situation ist, in der alles für ihn passt und er dorthin passt, wo er ist. Hoffentlich passiert das bald. Ich wünsche ihm nur das Beste“.“
Der 30-Jährige steht zwar auf dem Papier noch bis 2029 bei Chelsea unter Vertrag, besitzt jedoch keine Perspektive mehr im Verein. Der Stürmer wurde von Blues-Coach Maresca ausgebootet. „Seit Beginn der Saison habe ich keinen von beiden gesehen. Sie trainieren zu unterschiedlichen Zeiten und auf unterschiedlichen Plätzen“, sagte er jüngst über Sterling und den ebenfalls aussortierten Axel Disasi.
Sterling nicht an Bayern-Wechsel interessiert?
Obwohl Sterling beim CL-Duell nicht im Kader der Engländer stehen wird, wäre es dennoch fast zum Wiedersehen mit Ex-Mitspieler Kompany gekommen. Wie der englische Telegraph berichtete, erkundigten sich die Bayern am Deadline Day des abgelaufenen Transferfensters nach einer möglichen Verpflichtung Sterlings.
Dieser habe sich jedoch gegen Gespräche mit den Münchnern und somit auch gegen die Reunion mit seinem ehemaligen Kapitän entschieden.