Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev hat sich nach dem 3:2-Sieg von Qarabag Agdam gegen Eintracht Frankfurt in der UEFA Champions League kritisch zur Leistung des Schiedsrichterteams um den Schweizer Sandro Schärer geäußert.

„Es ist nicht das erste Mal, dass von der UEFA ernannte Schiedsrichter versucht haben, Qarabags Sieg durch unfaire und parteiische Entscheidungen zu verhindern“, schrieb das Staatsoberhaupt auf Instagram.

Ilham Aliyev (r.) ärgerte sich über den Schiedsrichter beim Champions-League-Duell mit Eintracht Frankfurt
Ilham Aliyev (r.) ärgerte sich über den Schiedsrichter beim Champions-League-Duell mit Eintracht FrankfurtIlham Aliyev (r.) ärgerte sich über den Schiedsrichter beim Champions-League-Duell mit Eintracht Frankfurt

Schiedsrichter verweigert Qarabag Elfmeter

Aliyev spielt damit vermutlich vor allem auf die Vorkommnisse in der 75. Spielminute an. Qarabag forderte nach einem Einsatz von Frankfurts Verteidiger Robin Koch einen Elfmeter.

Schiedsrichter Schärer entschied sich allerdings dagegen und zeigte keine Minute später zum Ärger des amtierenden aserbaidschanischen Meisters nach einem Check an Ansgar Knauff ausgerechnet auf der anderen Seite auf den Punkt.

Champions-League-Aus von Eintracht Frankfurt fix

Trotzdem konnten die Außenseiter die Champions-League-Partie im weiteren Verlauf für sich entscheiden, was für Eintracht Frankfurt das Aus nach der Ligaphase bedeutet.

Qarabag steht nun auf Platz 18 der Tabelle und kämpft weiter um die Teilnahme in den Playoffs der Königsklasse.

Präsident Aliyev drängt vor den entscheidenden Spielen auf eine Aufklärung durch die UEFA, wer das Schiedsrichtergespann um Schärer für die Partie von Qarabag ausgewählt hatte.