Die Schatten von Paris sind immer noch da: Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng fährt mit einem etwas mulmigen Gefühl zur EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli).
„Auch wenn ein bisschen Zeit verstrichen ist seit November vergangenen Jahres – es war und ist eine schwierige Situation“, sagte der Weltmeister im Interview mit DB Mobil: „Aktuell kann überall etwas passieren, darüber muss man sich leider im Klaren sein.“
Am 13. November hatte die Nationalmannschaft im Stade de France – dem Finalstadion der EM – gespielt, während in Paris die Terroranschläge stattfanden. „Für mich war diese Nacht im Stadion einer der schwierigsten Momente meiner Karriere, die schlimmste Erfahrung meines Lebens“, sagte Boateng.