Beim Deutschen Fußball-Bund setzen sie auf Kontinuität. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat es zuletzt vorgemacht, indem er dem FC Bayern absagte und dafür lieber bis zur Weltmeisterschaft 2026 beim DFB seinen Vertrag verlängerte. Nun hat auch das restliche Trainerteam der deutschen Nationalmannschaft neue Arbeitspapiere bis 2026 erhalten.
Demnach bleiben die Assistenten Sandro Wagner – ihm gelang 2023 als Chefcoach der Spielvereinigung Unterhaching der Aufstieg in die 3. Liga – und Benjamin Glück ihrem Chef Nagelsmann ebenso erhalten wie Torwarttrainer Andreas Kronenberg und Standardspezialist Mads Buttgereit.
SPORT1 erfuhr, warum Wagner seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag gesetzt hat. Der 36-Jährige wird im deutschen Team sehr geschätzt und hat dort eine einflussreiche Position. Zudem hat er ein sehr gutes Verhältnis zu Nagelsmann und wird vom Bundestrainer sehr gehört.
Wagner macht ab Winter den Fußballlehrer
Ein weiterer Grund, warum Wagner weiter als Co-Trainer arbeiten will: Der gebürtige Münchner beginnt erst im Winter den Fußballlehrer, kann also auch erst dann als Cheftrainer hochklassig arbeiten. Er ist stolz, für Deutschland arbeiten zu können.
„Ich freue mich extrem, dass mein Team verlängert hat. Das war eine Grundvoraussetzung für mich, weiterzumachen“, sagte Nagelsmann am Freitag am Rande der Präsentation seines vorläufigen EM-Kaders. „Alle waren da sehr schnell Feuer und Flamme wie ich, den Weg weiterzugehen.“
Es sei bekannt, „dass man als Chef nur so gut ist wie das Team drumherum“, führte Nagelsmann aus. Auch für die Mannschaft sei dies „ein gutes Signal“. Alle Mitarbeiter machten einen „sehr guten Job. Wir harmonieren gut auf menschlicher Ebene, inhaltlich genauso und haben ein blindes Verständnis“.