Trotz doppelter, intensiver Sicherheitskontrollen und des immer noch andauernden S-Bahn-Streiks lief rund um das Stade de France in St. Denis alles geordnet und friedlich ab. Viele Fans waren dem Aufruf der Organisatoren gefolgt und bereits sehr frühzeitig zum Stadion angereist.

OK-Chef Jacques Lambert hatte die Besucher am Mittwoch darum gebeten, „drei bis vier Stunden vor Anpfiff“, zu den Arenen zu kommen. Obwohl die Stadiontore erst drei Stunden vor dem Spielbeginn öffneten, warteten die rumänischen und französischen Anhänger geduldig. Die Öffnung der Tore feierten die Franzosen, indem sie kurzerhand die „Marseillaise“, die französische Nationalhymne, anstimmten.

Auch im Stadionbereich zwischen den beiden Kontrollpunkten herrschte eine ausgelassene, von Vorfreude geprägte Stimmung. Fans der Gastgeber und des rumänischen Teams stimmten sich gemeinsam auf den Fußballabend ein.

Die französische Öffentlichkeit hatte mit Sorge auf das Eröffnungsspiel der EM geblickt. Beim französischen Pokalfinale an gleicher Stelle zwischen Paris St. Germain und Olympique Marseille war es vor einigen Wochen noch zu zahlreichen Pannen gekommen.

Florian Weiß, Jahrgang 1983, studierte in München Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medien- und Kommunikation und begann seine Karriere bei SPORT1 mit einem Praktikum in der TV-Redaktion von Bundesliga...

Matthias Becker, Jahrgang 1980, kam 2007 zu SPORT1.de nach München. Nach dem Volontariat von 2009 bis 2014 Redakteur, vornehmlich im Fußball-Ressort und als Chef vom Dienst. Seit dem 1. September 2016...