Blickte man in die Gesichter der französischen Spieler, als diese auf dem Weg in die Kabine waren, so wusste man um das Ergebnis. Irland führte zur Halbzeit mit 1:0, das Ausscheiden des Gastgebers war nicht mehr undenkbar.

Doch dann kam alles anders: Frankreich drehte auf - namentlich Antoine Griezmann – und verkehrte die Partie zu seinen Gunsten.

Es war ein historisches Comeback, ein Kunststück, das es in einem Alles-oder-Nichts-Spiel bei einer Europameisterschaft erst einmal gegeben hatte: Vor den Franzosen 2016 war es nur Jugoslawien 1960 in einem K.o.-Spiel gelungen, einen Pausenrückstand innerhalb der regulären Spielzeit zu drehen.

Frankreich stand seinerzeit auf der Verliererseite. Die Franzosen führten zur Halbzeit mit 2:1, unterlagen nach 90 Minuten aber mit 4:5.