Gute Laune nach dem Comeback aus dem Bilderbuch! Leon Goretzka hat im ARD-Interview seine Eindrücke zum Sieg im Viertelfinal-Hinspiel in der Nations League in Italien widergegeben, an dem er mit dem Treffer zum 2:1-Endstand entscheidend beteiligt war.
Nach einem Pausenrückstand steigerte sich das DFB-Team und drehte die Partie. Entsprechend fragte Reporter Markus Othmer, was passieren müsse, um im Rückspiel am Sonntag mehr von der zweiten und weniger von der ersten Halbzeit zu zeigen.
Der Bayern-Profi reagierte mit einem breiten Grinsen und stellte eine Gegenfrage: „Fanden Sie die erste so schlecht, oder was? Ich fand es in der ersten Halbzeit gar nicht so schlecht. Ich fand, wir waren da auch schon die bessere Mannschaft. Natürlich passen wir beim Gegentor nicht auf.“ Die DFB-Elf war früh durch Sandro Tonali in Rückstand geraten.
„Das ist das, was die Mannschaft ausmacht“
Nach der Pause habe es einige Anpassungen gegeben, die laut Goretzka „sehr gut fruchteten“, um besser in Abschlusspositionen zu kommen. Auf die Einschätzung von Othmer, das deutsche Team habe im zweiten Durchgang „gieriger“ gewirkt, erwiderte der 30-Jährige: „Das ist immer wichtig. Das ist das, was die Mannschaft in den letzten Monaten besser gemacht hat und was sie ausmacht. Dass die Fans oben auch spüren, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Wenn das in der zweiten Halbzeit so ausgesehen hat, freut uns das natürlich.“
Deutschland drehte die Partie dank der Treffer von Tim Kleindienst und Goretzka und geht mit einer hervorragenden Ausgangsposition in das Rückspiel in Dortmund. Im Falle eines Weiterkommens würde im Halbfinale der Sieger des Duells Dänemark gegen Portugal warten (Hinspiel 1:0). Das Final-Four-Turnier fände im Falle deutscher Beteiligung in München und Stuttgart statt.