Die Demokratische Republik Kongo geht ohne Furcht in ihr erstes K.o.-Spiel bei einer Fußball-Weltmeisterschaft gegen den haushohen Favoriten England. „Wir sind die Außenseiter, nicht die Favoriten. Der Druck liegt bei England, für sie ist es noch ein langer Weg, ihre Ziele zu erreichen. Aber wir werden alles tun, was es braucht, um weiterzukommen“, sagte Trainer Sébastien Desabre am Dienstag.

Am Mittwoch (18.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) fordert der 46. der Weltrangliste im Sechzehntelfinale von Atlanta die Nummer vier, den Vize-Europameister mit Teammanager Thomas Tuchel. „Für uns ist es eine großartige Gelegenheit, weiterhin Außergewöhnliches zu erreichen, anstatt nur als Touristen dorthin zu fahren“, fügte Desabre an.

Bei der zweiten WM-Teilnahme hatten die Kongolesen erstmals die Vorrunde überstanden. 1974 in Deutschland war in der Gruppenphase Schluss gewesen, als das Land noch Zaire hieß. 52 Jahre später überraschte die DR Kongo zum WM-Auftakt bereits mit einem 1:1 gegen Cristiano Ronaldos Portugal. „Wenn wir über WM-Spiele gegen Topgegner sprechen, wissen wir, wie das geht“, sagte Desabre daher.