Bis zum WM-Pokal ist es für die Schweizer Nationalspieler eigentlich noch ein weiter Weg, beim gemeinsamen Teambuilding kamen sie der begehrten Trophäe aber schon einmal etwas näher. Im Teamcamp im kalifornischen San Diego bauten Granit Xhaka und Co. den Goldpokal aus 2842 Lego-Steinen zusammen. Genug Zeit hatten sie ja allemal.
Vor ihrem Sechzehntelfinale in der Nacht auf Freitag (5.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) gegen Algerien genießen die Schweizer eine ungewöhnlich lange Pause. Über acht Tage liegen für die Mannschaft von Trainer Murat Yakin zwischen dem letzten Gruppenspiel gegen Kanada (2:1) und dem Start in die K.o.-Phase.
Eine längere Pause während einer WM hatte eine Mannschaft zuletzt 1982. Sowohl Brasilien als auch die Sowjetunion hatten damals sogar rund neun Tage frei. Neben Regeneration, Trainingseinheiten und dem Zusammensetzen von Lego-Sets blieb den Schweizern somit auch etwas Zeit zum Durchatmen.
So gab Yakin der Mannschaft am Montag frei, am Dienstag bricht die Nati dann zum Spiel nach Vancouver auf – und bricht gleichzeitig ihre Zelte in San Diego ab: Auch ein mögliches Achtelfinale gegen Kolumbien oder Ghana würde in der Metropole an der kanadischen Westküste stattfinden.