Weltrekord, Party, sensationelle Stimmung: Unter dem Strich sorgte der emotionale und erfolgreiche Auftakt der deutschen Mannschaft in die Handball-EM für positive Schlagzeilen.
Doch bei genauerer Betrachtung war nicht alles Gold was glänzte – im schlimmsten Fall mit schwerwiegenden Folgen für den weiteren Turnierverlauf.
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Kein DHB-Star wollte das Thema überbewerten, zu sehr geprägt war die Truppe von Bundestrainer Alfred Gislason von den überwältigenden Eindrücken nach dem furiosen 27:14-Erfolg gegen die Schweiz in der Düsseldorfer Fußballarena. Angedeutet haben die Makel des Rekordspektakels dennoch einige Akteure.
„Eiskanal“ im Düsseldorfer Fußballstadion
„Tatsächlich hat es ganz schön gezogen, wenn du auf der Platte standest“, monierte Timo Kastening einen ungewohnten Luftzug in dem überdachten Stadion. Jannik Kohlbacher sprach sogar von einem Gefühl wie im „Eiskanal“.
Auffällig waren die angeschlagenen Stimmen einiger deutscher Nationalspieler, die nicht nur vom lauten Brüllen oder Jubeln kamen. Doch nicht jeder empfand so wie der Linksaußen und der Kreisläufer. Juri Knorr etwa meinte von SPORT1 darauf angesprochen: „Nur wo wir gewartet haben“, also in den Katakomben sei es zugig gewesen. „In der Halle war es nicht kalt. Ich fand es eigentlich sehr angenehm“, ergänzte der Spielmacher.
Fest steht: Anders als in den Bundesliga-Hallen spielten die Luftbedingungen eine gewisse Rolle. Bleibt zu hoffen, dass alle gesund geblieben sind.
Wolff spricht von „Widrigkeiten“
Und noch in einem weiteren Aspekt war die Ausnahmestellung des Events für die Spieler spürbar. Zwischen Aufwärmen und Anpfiff lag aufgrund der Eröffnungsfeier viel Zeit – keine ideale Situation für sportliche Leistung auf professionellem Niveau.
Dies konstatierte auch Andreas Wolff. „Die ganze Mannschaft hat das souverän gelöst, trotz der Widrigkeiten mit einer halben Stunde Pause zwischen Aufwärmen und Spiel“, betonte der Torhüter.
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nCAPTION: Handball EM: DHB-Stars schwärmen von Rekord-Kulisse in Düsseldorf
nDESCRIPTION: Deutschland gelingt in beeindruckender Art und Weise der Auftaktsieg bei der Heim-EM. Ebenfalls beeindruckend war die Rekord-Kulisse für die DHB-Stars.
Andere Spieler berichteten, dass dem Team ein Raum mit Fahrradergometern zur Verfügung stand, um die Körper warmzuhalten. „Es war tatsächlich schon ein großer Unterschied“, meinte Lukas Mertens.
Der Linksaußen erklärte aber auch, dass die Mannschaft im Vorfeld darüber informiert worden sei und sie sich optimal darauf eingestellt habe. Vom Anpfiff an war den DHB-Stars jedenfalls nichts anzumerken, dass sie die ungewohnten Umstände beeinträchtigt haben – im Gegenteil: Sie liefen richtig heiß und entzündeten gemeinsam mit den Fans ein wahres Handball-Feuerwerk.