Das Reformpaket für den tief in der Krise steckenden Fußball-Weltverband FIFA soll im Dezember geschnürt werden.
„Es gibt keine Alternative zu dem eingeschlagenen Weg“, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach nach der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in Zürich und bestätigte, dass die zuständige Reformkommission bis dahin noch zweimal tagen werde.
Anschließend werde der Kommissionsvorsitzende Francois Carrard, der auch bei der Exko-Sitzung am Donnerstag und Freitag gesprochen hatte, der „Regierung des Weltfußballs“ die Reform-Vorschläge unterbreiten, die in den außerordentlichen FIFA-Kongress am 26. Februar einfließen sollen.
„Da erwartet man öffentlich vielleicht jetzt mehr“, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): „Aber es gibt keine Alternative, als mit kühlem Kopf diesen Weg zu gehen.“