Nur wenige Tage nach seinem Tor zum EM-Triumph mit Portugal enthüllte Stürmer Eder seine tragische Familien-Geschichte.
„Mein Vater sitzt in England im Gefängnis, seit ich zwölf Jahre alt war“, sagte der 28-Jährige in einem Interview im portugiesischen Fernsehen.
Sein Vater sei beschuldigt worden, seine Frau - Eders Stiefmutter – getötet zu haben. „Er wurde zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt, glaube ich.“
Erst als er 2008 mit 21 Jahren beim portugiesischen Klub Academica einen Profi-Vertrag unterzeichnet und genügend Geld verdient hatte, habe er seinen Vater in England im Gefängnis besuchen können, erklärte Eder.
Im EM-Finale gegen Frankreich gelang dem eingewechselten Stürmer in der Verlängerung das entscheidende Tor für Portugal.