Die deutschen Kanuten haben bei den Weltmeisterschaften in Moskau den ersten Rückschlag erlitten.
Der Kajak-Vierer der Herren verpasste auf der olympischen 1000-m-Strecke wie schon bei der Heim-EM in Brandenburg den Einzug ins Finale.
Im Halbfinale auf der Krylazkoje-Regattastrecke reichte es für Peking-Olympiasieger Martin Hollstein (Neubrandenburg), Martin Schubert (Friedrichshafen), Marius Radow (Cottbus) und Kai Spenner (Essen) nur zum vierten Platz.
„Wir hatten gehofft, dass unser mutiger Schritt mit der jungen Mannschaft belohnt wird und wir mindestens das Finale erreichen. Die Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt“, sagte Verbandspräsident Thomas Konietzko dem SID.
Drei weitere Boote des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) zogen derweil in den wichtigen olympischen Klassen ins Finale ein.
Zweier-Olympiasiegerin Franziska Weber (Potsdam) im Kajak-Einer, Sabrina Hering/Steffi Kriegerstein (Karlsruhe/Dresden) im Kajak-Zweier und Yul Oeltze/Ronald Verch (Magdeburg/Potsdam) im Canadier-Zweier kämpfen am Sonntag um die Medaillen.
Am Donnerstag hatten sich bereits vier deutsche Boote für die Endläufe am Samstag qualifiziert.