Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke ist bei der Reit-WM in der Normandie als zweite deutsche Reiterin im Gelände deutlich über dem vorgegeben Zeitlimit geblieben und hat im Kampf um Gold für einen leichten Dämpfer im deutschen Team gesorgt.
Die Münsteranerin benötigte für die knapp sechs Kilometer mit der zehn Jahre alten Stute Escada 79 Sekunden mehr als erlaubt und kam auf 73,6 Minuspunkte.
Zunächst hatte Klimke sogar noch zusätzliche 20 Minuspunkte erhalten, weil sie ein Hindernis verweigert haben soll.
Am Ende wurde ihre Linie an dem Hindernis jedoch als Alternativ-Weg gewertet.
„Auf diesem Boden war es eine Fünf-Sterne-Prüfung. Das war das Heftigste, was ich bisher geritten habe“, sagte Klimke. Wegen der widrigen Verhältnisse sollten die deutschen Reiter jegliches Risiko vermeiden. Klimke: „Unsere Devise war: „Vergesst die Zeit, Hauptsache ankommen.“