Die deutschen Wasserballer haben bei der EM in Budapest erwartungsgemäß das Viertelfinale verpasst. Die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm unterlag dem ungeschlagenen Vizeweltmeister Spanien in der Zwischenrunde klar mit 6:12 (1:1, 3:6, 0:3, 2:2). Das deutsche Team spielt somit am Mittwoch gegen Rumänien (14.30 Uhr) um den Einzug ins Spiel um Platz neun.

Im Kampf um das Olympia-Ticket bleibt es somit spannend. Eigentlich hätte das DSV-Team unter die ersten Acht kommen müssen, um sich einen Platz beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rotterdam (22. bis 29. März) zu sichern. In der Vergangenheit verzichteten allerdings Teams anderer Kontinente häufig auf ihre Olympia-Chance.

„Unser Ziel bleibt nach wie vor, uns für die Olympia-Qualifikation zu qualifizieren. Dafür reichen Platz neun und zehn wahrscheinlich“, sagte Stamm, der von der „besten Turnierleistung“ sprach. Nach dem ersten Viertel stand es noch 1:1, im zweiten Viertel zogen die Spanier aber davon. Für die deutschen Tore sorgten Julian Real (2), Denis Strelezkij, Dennis Eidner, Lucas Gielen und Ben Reibel.

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In der Gruppenphase hatte Deutschland Niederlagen gegen Kroatien (9:17) und Montenegro (3:10) kassiert sowie gegen die Slowakei (8:5) gewonnen.