Kombinations-Olympiasieger Vinzenz Geiger und sein Teamkollege Johannes Rydzek müssen im ersten Weltcup-Rennen nach den Winterspielen von Peking um eine Podestplatzierung kämpfen. Beim Teamsprint im finnischen Lahti liegt das Oberstdorfer Duo nach dem Springen nur auf Platz sieben und geht mit 1:14 Minuten Rückstand auf die führenden Espen Björnstad/Espen Andersen (Norwegen) in den Skilanglauf über 2×7,5 km ab 15.40 Uhr.
Im einzigen Saisonwettkampf im Teamsprint, der nicht olympisch ist, ist das zweite deutsche Duo mit Terence Weber (Geyer), der wegen einer Corona-Infektion bei Olympia ohne Einsatz geblieben war, und dem Staffel-Olympiazweiten Manuel Faißt (Baiersbronn) mit 26 Sekunden Rückstand Dritter. Zweiter ist Österreich (Lukas Greiderer/Franz-Josef Rehrl) mit zehn Sekunden Rückstand.
Geiger, der in Peking Gold im Wettbewerb von der Normalschanze geholt hatte, kam nicht über 115,0 m hinaus und sprang damit 16 Meter kürzer als Topspringer Andersen. Rydzek, der bei der WM 2017 in Lahti alle vier möglichen Titel gewonnen hatte, zeigte sich mit 120,5 m solide.
Rekord-Weltmeister Eric Frenzel, der in Peking zunächst in der Corona-Quarantäne gesessen und dann in der Staffel einen heftigen Zusammenbruch erlitten hatte, war nicht für den Teamsprint nominiert worden, tritt aber am Sonntag im Einzel an.