Sophia Flörsch ist hellauf begeistert von der neuesten Generation der Formel-E-Rennwagen. Die Gen4-Fahrzeuge hätten „richtig Wumms“, sagte die 25 Jahre alte Münchnerin, in der kommenden Saison Test- und Entwicklungsfahrerin bei Einsteiger Opel, dem SID am Rande der Präsentation im französischen Le Castellet: „Manche munkeln, dass der Wagen auf jeden Fall schneller ist als die Formel 2 im Nassen, vielleicht sogar schneller als die Formel 1 auf manchen Strecken.“

Auch Formel-E-CEO Jeff Dodds freut sich auf die Premiere der Boliden ab der Saison 2026/27. „Wir erreichen nun Leistungsniveaus, die noch vor fünf Jahren für Elektrofahrzeuge als unmöglich galten“, sagte er und sprach von einem „echten Meilenstein für die Formel E“, die im Herbst 2014 gestartet war.

Rund 50 Prozent mehr Leistung als die bisherigen Rennwagen soll die neue Fahrzeuggeneration liefern. Im Vergleich zum Gen3 zeigen erste Simulationen, dass im Qualifying bis zu zehn Sekunden pro Runde gutgemacht werden könnten. Die dann erstmals erreichte Höchstgeschwindigkeit von über 335 km/h sowie eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund 1,8 Sekunden sollen der zuletzt kriselnden Serie auch zu mehr Popularität verhelfen.