Pascal Wehrlein hat ausgerechnet beim Heimrennen in Berlin seine Gesamtführung in der Formel E verloren. Der frühere Weltmeister erwischte beim ersten von zwei E-Prix in der Hauptstadt einen völlig gebrauchten Tag und landete trotz Startplatz zwei am Ende nur auf Rang 19 – der Sieg ging an seinen Porsche-Teamkollegen Nico Müller aus der Schweiz, der damit seinen ersten Triumph in der Elektro-Rennserie feierte.
Wehrleins stärkster Titelrivale Edoardo Mortara (Schweiz/Mahindra) wurde Vierter und schob sich damit im WM-Klassement am Deutschen vorbei: Mortara hat 87 Punkte auf dem Konto, Wehrlein liegt vier Zähler zurück. Maximilian Günther, zweiter Deutscher in der Formel E, belegte den elften Rang.
Gleich zu Rennbeginn verlor Wehrlein den Pole-Setter Mortara aus den Augen, es ging aber noch weiter zurück für den einstigen Formel-1-Piloten. Wehrlein verlor in den folgenden Runden einige Positionen, rutschte gar aus den Top 10 – und erlitt kurz nach der Rennhalbzeit einen Reifenschaden, der ihm alle Chancen auf Punkte nahm.
Gleich am Sonntag (16.05/DF1) absolviert die Formel E ein weiteres Rennen auf dem Tempelhofer Feld, dann steigt der achte von insgesamt 17 Saisonläufen.