Um das Image des Mannes ist es nach wie vor nicht allzu gut bestellt – und manche seiner Ausführungen klingen einfach seltsam. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Noch bevor seine Rookie-Saison im Team Haas überhaupt richtig angefangen hatte als Teamkollege von Mick Schumacher, war Nikita Mazepin bereits diverse Male unrühmlich aufgefallen.

Allem voran durch ein auf Instagram gepostetes Video, das ihn während einer sexuellen Belästigung zeigte, als er einem Model ungeniert an den Busen grapschte.

Ein Jahr später schreibt Mazepin nach wie vor eher begrenzt positive Schlagzeilen angesichts mehrerer verschuldeter Unfälle sowie verbaler Scharmützel und Frotzeleien nicht zuletzt in Richtung seines wesentlich besser performenden deutschen Teamkollegen.

Vor dem Saison-Showdown am Wochenende beim Grand Prix in Abu Dhabi (Rennen, Sonntag ab 14 Uhr im LIVETICKER) war der Russe meistens ganz hinten, landete in 14 von bislang 21 Qualifyings auf dem letzten Rang.

Formel 1: Mazepin irritiert mit Elefanten-Vergleich

Dennoch erklärte Mazepin nun: „Wir haben große Fortschritte mit meinem Selbstvertrauen und mit meinem Verständnis gemacht.“

Und fügte an: „Ich hatte sehr gute Rennen zu Beginn des Jahres, dann einige schwierige und dann wieder einige gute und einige schwierige. Das Leben in der Formel 1 ist also für niemanden gleichbleibend.“

Sein Ziel sei es, sich Schritt für Schritt zu entwickeln. Dabei zog der Mazepin einen irritierenden Vergleich mit der Natur und Tierwelt: „Wenn du einen Elefanten isst, musst du einen Bissen nach dem anderen nehmen. Elefanten und Formel 1 sind für mich relativ ähnlich.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Dass er im Teamduell gegen Schumacher bis auf zwei Mal in der Qualifikation stets das Nachsehen hatte, betrübt den 22-Jährigen zumindest öffentlich kaum.

Max Verstappen und Lewis Hamilton gehen punktgleich in das letzte Rennwochenende. Selten wurde ein Titelkampf so hitzig geführt wie zwischen den beiden - doch trotz ihrer Differenzen teilen sie abseits der Strecke ähnliche Interessen.

Max Verstappen und Lewis Hamilton gehen punktgleich in das letzte Rennwochenende. Selten wurde ein Titelkampf so hitzig geführt wie zwischen den beiden – doch trotz ihrer Differenzen teilen sie abseits der Strecke ähnliche Interessen.

Mazepin über Rookie-Saison und Mick Schumacher

„Wenn ich auf eine Rennstrecke gehe, geht es für mich letztendlich darum, mich selbst zu verwirklichen, Rennen zu fahren und das Gefühl zu haben, dass man das Ergebnis beeinflussen kann“, so Mazepin. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

„Aber selbst wenn es ein gutes Wochenende war und ich vor meinem Teamkollegen ins Ziel gekommen bin, ist es im Moment etwas schwierig, mit Platz 19 zufrieden nach Hause zu gehen“, schränkte er jedoch ein.

Rückblickend bekannte der Haas-Pilot und Umsteiger aus der Formel 2, dass die Königsklasse des Motorsports ihm zuweilen sogar Sorge gemacht hatte. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

„Ich erinnere mich, dass das erste Rennen in Bahrain sehr beängstigend war, denn die Autos sind sehr lang und breit“, so Mazepin, der sich inzwischen aber an seinen Boliden gewöhnt habe, der nun auch „besser balanciert“ und „vorhersehbarer“ sei als noch zu Beginn des Jahres.

Mick Schumachers Teamchef Günther Steiner traut dem Deutschen in Zukunft den Kampf um den Titel in der Formel 1 zu, wie er SPORT1 verrät.

Mick Schumachers Teamchef Günther Steiner traut dem Deutschen in Zukunft den Kampf um den Titel in der Formel 1 zu, wie er SPORT1 verrät.

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