Schockierende Szenen am Sonntag beim Großen Preis von Australien.

Der Alpine-Pilot Pierre Gasly kollidierte mit seinem Teamkollegen Esteban Ocon. Dieser Unfall kostete ihn jedoch keine Strafe und somit entging er einer Rennsperre, da die Rennkommissare die Situation als Rennunfall bewerteten.

Bis zu diesem Urteil musste Gasly musste jedoch bangen. Der Franzose hat nämlich schon zehn Strafpunkte auf seinem Konto verbucht, von denen zwei erst Ende Mai verfallen werden. Eine weitere Strafe hätte eine Rennsperre für ihn bedeutet.

Was war passiert? Beim zweiten Start des Formel-1-Rennens in Melbourne kam Gasly von der Piste ab – und das schon in der ersten Kurve. Nachdem er sich wieder fangen konnte und auf die Piste zusteuerte, kollidierte er mit dem Fahrzeug seines Kollegen. Beide waren unverletzt und hatte somit Glück im Unglück. Das Rennen war danach für beide Fahrer vorbei. Die Rennkommissare untersuchten den Vorfall.

„Ich bin enttäuscht“

Dieser Sorge ist der 27-Jährige nun aber entledigt. Dennoch reist der Franzose, der im Sommer das Cockpit von Fernando Alonso bei Alpine übernommen hatte, mit einem unguten Gefühl aus Melbourne ab.

Er lag vor dem Kollisions-Patzer unter den Top-5, ging am Ende aber leer aus: „Ich bin einfach enttäuscht, dass ich ein starkes Ergebnis verpasst habe“