Die Formel 1 hat mit einer Hitzewarnung auf die hohen Temperaturen in Europa reagiert. Für den Großen Preis von Österreich verkündete die Rennleitung am Donnerstag die Maßnahme, da im Laufe des Wochenendes Temperaturen von mehr als 31 Grad (Grenzwert) zu erwarten sind. Seit der vergangenen Saison sind die Teams im Falle einer Hitzewarnung verpflichtet, Komponenten eines Kühlsystems ins Auto zu bauen.

2025 fand die Regel etwa im texanischen Austin und in Singapur Anwendung. Laut Vorhersagen steigen die Temperaturen am Red Bull Ring in Spielberg im Laufe des Wochenendes auf bis zu 36 Grad.

Die Fahrer tragen daher Kühlwesten. Diese werden von Kühlflüssigkeit durchlaufen und schaffen damit Abhilfe im Cockpit, wo die Temperaturen noch einmal deutlich höher sind als außerhalb des Autos. Bislang funktionierte die Vorrichtung aber noch nicht über eine komplette Renndistanz.

Die Fahrer dürfen allerdings selbst entscheiden, ob sie die Weste tragen möchten. Wer sich, etwa aufgrund des Tragekomforts, gegen einen Einsatz entscheidet, muss die Gewichtsdifferenz ausgleichen.

Seit dem Großen Preis von Katar 2023 ist die FIA für das Thema sensibilisiert. Damals sorgte die extreme Hitze in der Wüste für dramatische Szenen: Einige Fahrer wurden kurzzeitig im Cockpit bewusstlos, manche mussten sich übergeben. Zur laufenden Saison führte die FIA die neue Regelung ein.