Sie haben es Gina Lückenkemper und Kolleginnen über die 4×100 m nicht gleichtun können: Die deutsche 4×400-Meter-Staffel der deutschen Frauen hat das Finale bei den Olympischen Spielen verpasst.
Corinna Schwab, Carolina Krafzik, Laura Müller und Ruth Sophia Spelmeyer-Preuß konnten nicht in den Endlauf einziehen, trotz der Saisonbestleistung von 3:24,77 Minuten.
In ihrem Vorlauf landeten sie auf Platz vier. Die auch wegen ihrer Social-Media-Popularität bekannte deutsche Sprinterin Alica Schmidt hatte keinen Platz in der Staffel erhalten
Schwab und Spelmeyer-Preuß beim Mixed-Drama im Zentrum
Das deutsche Quartett durfte zunächst noch hoffen, über die starke Zeit in das Finale einziehen zu können – daraus wurde nichts, die Niederländerinnen und die Kanadierinnen waren noch besser unterwegs.
In besonderem Maß frustriert zeigten sich hinterher Schwab und Spelmeyer-Preuß, die bereits Protagonistinnen beim bitteren Sturz-Drama in der Mixed-Staffel waren.
“Schade, wenn man mit so einer Zeit ausscheidet, wir waren viel schneller als während der Saison. Ich bin sehr stolz, aber auch sehr traurig”, meinte Schwab im ZDF.
Schlussläuferin Spelmeyer-Preuß wirkte noch geknickter: “Ich bin super enttäuscht, ich weiß nicht, wann das letzte Mal eine deutsche Staffel so eine Zeit gelaufen ist. Es ist super enttäuschend, super frustrierend.”
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