Diese Wunde ist noch lange nicht verheilt.
Der nicht gegen Corona geimpfte Novak Djokovic durfte nach einem unendlich langen Visum-Krimi im Januar nicht an den Australian Open teilnehmen und musste das Land verlassen – sehr zum Unmut seines Vaters Srdjan. (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)
Bei den Olympischen Spielen in Peking haben die Athleten aktuell ebenfalls massiv mit der Covid-Thematik zu kämpfen. Das Wirrwarr um eine australische Curlerin nutzt Papa Djokovic nun, um ordentlich gegen das Land auszuteilen. Doch was war vorgefallen?
- SPORT1 Extra – die Multisport-Streaming-Plattform für Sportbegeisterte! Sport-Highlights im Livestream und On-Demand
Mit Tahli Gill hatte ausgerechnet eine Australierin vor dem Duell mit der Schweiz im Mixed-Curling einen positiven Corona-Test. Sie und Spielpartner Dean Hewitt packten dementsprechend ihre Koffer und wollten bereits die Heimreise antreten.
Vater von Novak Djokovic wütet gegen Australien
Dann allerdings folgte die Kehrtwende. Gill, die sich bereits im Januar mit Corona infiziert hatte, wurde von der chinesischen Gesundheitsbehörde aus dem Quarantäne-Hotel entlassen. Ein weiterer PCR-Test hatte ergeben, dass sich der CT-Wert der Sportlerin in einem akzeptablen Bereich befand. (DATEN: Der Zeitplan von Olympia 2022)
Ihr wurde die Teilnahme an der Partie gestattet, gegen das Duo aus der Schweiz gelang sogar ein Sieg.
Für Srdjan Djokovic ein unglaublicher Vorgang. „Australier, lernt von den Chinesen, wie Athleten respektiert und wertgeschätzt werden. Schämt euch tausendfach“, wütete er in seiner Instagram-Story.