Minerva-Fabienne Hase blieb ganz cool. Auf die ganz großen Emotionen verzichtete die deutsche Eiskunstläuferin nach ihrem Weltklasse-Kurzprogramm bei den Olympischen Winterspielen in Mailand an der Seite von Nikita Volodin.

Eine kurze Jogging-Einheit, ein spätes Essen im Olympischen Dorf, „dann noch ein bisschen lesen oder Serie schauen und dann schlafen – so lange wie es geht“, sagte Hase am späten Sonntagabend.

Hase und Volodin liegen auf Goldkurs
Hase und Volodin liegen auf GoldkursHase und Volodin liegen auf Goldkurs

Ausgeruht müssen die besten deutschen Paarläufer sein, wenn sie in der Kür am Montag (ab 20.00 Uhr im LIVETICKER) nach der Goldmedaille greifen. Die Vorzeichen stehen nach einem herausragenden Kurzprogramm mit der persönlichen Bestleistung von 80,01 Punkten bestens. Im Kampf um die Medaillen liegen Anastassia Metelkina/Luka Berulawa (Georgien/75,46) und Lia Pereira/Trennt Michaud (Kanada/74,60) auf den Rängen zwei und drei.

Die große Olympia-Bühne hatten die Vize-Weltmeister aus Berlin ausgeblendet. „Wir sind aufs Eis gegangen und wollten gerne, dass es sich wie ein Training anfühlt“, sagte Hase: „Wir haben unseren Job gemacht, von daher sind wir natürlich sehr glücklich über den ersten Part.“ Der zweite und finale wartet am Montagabend.