Laura Nolte greift bei den Olympischen Spielen im Monobob nach Gold.
Die Weltcup-Dominatorin büßte in Cortina d’Ampezzo im dritten Lauf zwar etwas von ihrem Vorsprung ein, geht aber mit einem Puffer von 0,15 Sekunden auf die starke US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor in den Entscheidungsdurchgang. Dritte ist Kaillie Armbruster Humphries (+0,24) aus den USA, ebenfalls noch in Schlagdistanz.
Monobob: Zwei US-Amerikanerinnen jagen Nolte
Für Nolte wäre es nach dem Triumph im Zweier vor vier Jahren in Peking der zweite Olympiasieg. Die in Frankfurt am Main lebende Ausnahmepilotin war mit 0,22 Sekunden Vorsprung in den zweiten Wettkampftag gegangen und zeigte erneut eine nahezu fehlerfreie Vorstellung – die US-Amerikanerinnen schlugen aber mit jeweils Bahnrekord eindrucksvoll zurück.
Nolte peilt in Norditalien ihr erstes Gold im Monobob an, nachdem sie bei der olympischen Premiere des kleinen Frauen-Schlittens vor vier Jahren in Peking nur Vierte geworden war.
Lisa Buckwitz vom BRC Thüringen ist Vierte (+0,88), hat aber keine realistischen Chancen mehr auf das Podium. Kim Kalicki aus Wiesbaden hat nach einem verkorksten ersten Tag nichts mit der Entscheidung zu tun.
Alle deutschen Medaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Überblick.
Im Monobob wird mit Einheitsschlitten gefahren, weshalb die Weltspitze im Vergleich zum Zweier deutlich enger beieinander liegt. In Peking war das erfolgsverwöhnte deutsche Team in der damals neu eingeführten Disziplin komplett leer ausgegangen.
Nolte gilt auch im Zweierbob mit Anschieberin Deborah Levi als Topfavoritin und will an Olympiagold von Peking anknüpfen.