Tierischer Trubel beim Teamsprint der Skilangläuferinnen: Während der Qualifikation am Mittwochmorgen in Lago di Tesero ging ein großer grauer Hund unbekannter Herkunft auf Entdeckungstour.
Das freundliche Tier preschte die Zielgerade hinunter und jagte spielerisch die letzten Starterinnen der ersten Runde Richtung Ziellinie.
Dort beschnupperte der Hund neugierig die Argentinierin Nahiara Diaz Gonzalez, ehe er sich nach dem absolvierten Auslauf zufrieden hechelnd „festnehmen“ und tätscheln ließ.
Der Kroatin Tena Hadzic war hingegen nicht sehr zum Lachen zumute: „Im ersten Moment dachte ich, es wäre ein Wolf, und ich halluziniere aufgrund des anstrengenden Rennens. Er war extrem groß, und als ich vorbeilief, hatte ich Angst, dass er mich vielleicht beißt“, erklärte die 21-Jährige nach dem Rennen an der Strecke.
„Dass er es überhaupt auf die Strecke geschafft hat, ist nicht gut. Für mich ist es keine große Sache, da ich nicht um eine Medaille kämpfe. Wenn das aber im Finale passiert wäre, wo es um Medaillen geht, könnte es gefährlich werden“, betonte Hadzic.
Verwirrung um Hund im Ziel
Gefahr für Tier wie Teamsprinterinnen bestand zu keinem Zeitpunkt. Verwirrung gab es trotzdem, weil der Vierbeiner die Lichtschranke am Ziel ausgelöst hatte – was dazu führte, dass die Brasilianerin Eduarda Ribera mit einem erstaunlich kleinen Rückstand von 19,6 Sekunden angezeigt wurde.
Letztlich wurde der Zeitabstand auf die Führende auf 34,4 Sekunden hochkorrigiert.
—- mit Sport-Informations-Dienst