Die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele war für den Norweger Atle Lie McGrath kein Grund zur Freude, denn während der Zeremonie verstarb sein Großvater.
In den sozialen Medien teilte McGrath mit, dass sein Opa am Freitagabend friedlich eingeschlafen sei, während in Mailand und Cortina d’Ampezzo die Eröffnungsfeier lief.
Olympia? „Es fühlt sich so unwichtig an“
Der Tod seines Großvaters treffe ihn sehr, wie McGrath schrieb, denn er sei eine seiner wichtigsten Bezugspersonen gewesen.
Zudem bedankte sich der 25-Jährige für die gemeinsame Zeit. Dabei erinnerte sich McGrath daran, wie ihn sein Großvater dabei unterstützte, Skirennläufer zu werden.
„Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich die Olympischen Spiele ohne dich hier schaffen soll. Es fühlt sich so unwichtig an. Das Einzige, was mich aufrecht hält, ist, dass du immer wolltest, dass ich meine Träume verfolge. Ich fahre nur, weil es genau das ist, was du von mir erwartet hättest“, schrieb der Norweger.
Zwei Slalom-Rennen konnte McGrath in diesem Winter bereits gewinnen – in Alta Badia und Wengen. Zudem stand er noch weitere vier Mal auf dem Podest. Am Montag startet McGrath in der Team-Kombination.