Auf zum großen Finale! Am Samstag fällt die Entscheidung über den Gesamtsieg bei der 103. Tour de France.
Bevor die Pläne für die Siegesparty in Paris geschmiedet werden können, muss auf der letzten Alpenetappe aber nochmals intensiv geklettert werden. Auf dem 146,5 km langen Teilstück von Megève nach Morzine stehen vier Bergwertungen auf dem Programm, zudem wartet am Ende eine halsbrecherische Abfahrt ins Ziel.
Die 103. Tour de France verlangt den Fahrern alles ab: Vier Bergankünfte und sieben Anstiege der Goldkategorie stehen an, dazu ein Bergzeitfahren. Alle Etappen im Profil.
Den Anfang machen der Col des Aravis (2. Kategorie) und der Col de la Colombière (1. Kategorie), über den 2007 Linus Gerdemann nach Le Grand-Bornand zu seinem einzigen Tour-Etappensieg und ins Gelbe Trikot fuhr.
Die letzte Etappe wird zur Triumphfahrt für Chris Froome. Der Brite gönnt sich einige Schlückchen Alkohol. Ein Deutscher jubelt in Paris. SPORT1 zeigt die besten Bilder.
Zu Beginn dürfte der Kampf um einen Platz in der Fluchtgruppe entbrennen, die dann nach rund 90 Kilometern den Col de la Ramaz (1. Kategorie) erreicht. Der schwierigste Aufgabe wartet nach knapp drei Wochen Rundfahrt aber kurz vor dem Ziel. Der Col de Joux Plane (Ehrenkategorie) ist 11,6 Kilometer lang bei einer durchschnittlichen Steigung von 8,5 Prozent, anschließend geht steil bergab in Richtung Morzine.
1997 triumphierte hier der Italiener Marco Pantani, Jan Ullrich entriss er das Gelbe Trikot damit aber nicht mehr. Der Wintersportort Megève war bereits Ziel des Bergzeitfahrens am Donnerstag, das Chris Froome souverän gewann.