Dem deutschen Springreiter Daniel Deußer ist ein überzeugender Start beim Weltcupfinale in Fort Worth/Texas gelungen. In der ersten von drei Prüfungen belegte der 44-Jährige auf Otello de Guldenboom den zweiten Platz hinter dem US-Amerikaner Kent Farrington. 2014 hatte Deußer beim Weltcupfinale der Springreiter triumphiert.

Drei weitere deutsche Starter verpassten Platzierungen unter den besten zehn. Rene Dittmer (Cody) blieb wie Deußer fehlerfrei und wurde Elfter. Für Europameister und Shootingstar Richard Vogel (29), der auf Gangster Montdesir und nicht auf seinem Spitzenpferd United Touch ritt, reichte es mit drei Strafpunkten nur zu Rang 14. Patrick Stühlmeyer (Baloutaire PS) belegte den 21. Platz. Am Samstag und Sonntag stehen weitere Prüfungen an.

Auch die Dressurreiter sind in der Nacht zu Freitag erstmals gefordert. In Abwesenheit der Britin Charlotte Fry und der Dressur-Ikone Isabell Werth bekommt der Nachwuchs eine Chance. Für Deutschland treten in den USA Raphael Netz (27) mit Dieudonné und Debütant Moritz Treffinger mit Fiderdance an. Fry und die fünfmalige Siegerin Werth haben bereits die Weltmeisterschaften in Aachen (11. bis 23. August) im Blick.