Andy Murrays darf endlich wieder jubeln!

Beim ATP-Challenger-Turnier in Aix-en-Provence schlug der Schotte am Sonntag im Finale Tommy Paul und schob sich somit wieder in die Top 50 der Weltrangliste.

Gleichzeitig ist es sein erster Challenger-Titel seit 17 Jahren und acht Monaten – der längste Abstand zwischen zwei Challenger-Titeln jemals.

Mit dem Sieg sichert sich der 35-Jährige zudem seinen ersten Titel seit 2019. Damals besiegte er in Antwerpen Stan Wawrinka in drei Sätzen. Es war damals sein erster Turniersieg, nachdem er eine künstliche Hüfte bekommen hatte.

Murray ist heiß auf das nächste Erfolgserlebnis

Beim ATP-Challenger-Turnier kämpfte sich der dreimalige Grand-Slam-Sieger nach einem Satzrückstand mit zwei Breaks zurück ins Match. Danach war der dreimalige Grand-Slam-Sieger nicht mehr zu halten und brachte den Erfolg in drei Sätzen (2:6, 6:1, 6:2) in trockene Tücher.

Im Anschluss an das Match gab Murray noch einen Ausblick: „Ich bin sehr, sehr glücklich über den Sieg und wir werden nächste Woche weitermachen.“ In der kommenden Woche steht ein Turnier in Rom an. Ob der Schotte bei diesem teilnimmt oder sich vor den French Open am 22. Mai ausruht, ließ er bislang offen.

Noch vor einiger Zeit scheiterte er in der ersten Runde von Monte Carlo an dem Australier Alex de Minaur. „Der Beginn der Sandplatzsaison war sicherlich nicht einfach für mich, aber normalerweise fühle ich mich nach ein paar Wochen besser und spiele besser“, sagte Murray nach seinem Ausscheiden in Madrid.

Diese schlechte Leistung ermöglichte ihm den Einstieg im Wettbewerb in Südfrankreich und dadurch den Gewinn seines ersten Challenger-Titels seit knapp 18 Jahren.