Ungeachtet einer Schrecksekunde für einen kleinen Zuschauer, der mit einem Ball am Kopf getroffen wird: Rekordsieger Roger Federer nimmt in Wimbledon weiter Schwung auf und hat zum 18. Mal das Achtelfinale erreicht. (NEWS: Alles zum Tennis)
Der achtmalige Titelträger aus der Schweiz bezwang am Samstag den Briten Cameron Norrie, der bei der Rasen-Generalprobe im Londoner Queen’s Club noch das Finale erreicht hatte, mit 6:4, 6:4, 5:7, 6:4.
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Im Kampf ums Viertelfinale wird Tennis-Star Federer nun vom Italiener Lorenzo Sonego herausgefordert. (Wimbledon: Alle Spiele und Ergebnisse)
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Mit 39 Jahren und 337 Tagen ist Grand-Slam-Rekordchampion Federer der drittälteste Spieler, der in der Ära des Profitennis (seit 1968) das Achtelfinale in Wimbledon erreichte. Nur Pancho Gonzales (USA) 1969 und Ken Rosewall (Australien) 1975 waren älter. (NEWS: Alles zu Wimbledon)
Schrecksekunde bei Federer gegen Norrie
In der zweiten Runde hatte Federer, der nach über einjähriger Verletzungspause mit zwei Knieoperationen erst im März wieder auf die Tour zurückgekehrt war, den Franzosen Richard Gasquet klar in drei Sätzen besiegt. In der Auftaktrunde hatte dem „Maestro“ noch das Aus gedroht, als er von der verletzungsbedingten Aufgabe von Adrian Mannarino (Frankreich) profitierte.
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Im Duell mit Norrie nun konnte Federer vor allem auf seinen starken Service setzen – während sein englischer Kontrahent per Aufschlag einen unfreiwillige Fauxpas produzierte. (Kalender der ATP-Saison 2021)
Was war passiert? Als der Weltranglisten-34. zu Beginn des zweiten Satzes servierte, traf er einen kleinen Jungen im Publikum am Kopf. Der weinte, zeigte sich erschrocken, doch als Norrie sofort herbeieilte, sich erkundigte und dem Jungen schließlich auch sein Handtuch schenkte, war der Schreck schnell vergessen. (die ATP-Weltrangliste)
Der Weltranglistenzweite Daniil Medwedew musste für den Einzug in die zweite Turnierwoche derweil sein ganzes Können zeigen. Der Australian-Open-Finalist aus Russland setzte sich nach großem Kampf 6:7 (3:7), 3:6, 6:3, 6:3, 6:2 gegen Marin Cilic aus Kroatien (Nr. 32) durch und trifft nun auf den Polen Hubert Hurkacz.
French-Open-Siegerin Krejcikova trumpft auf
Weiterhin nicht zu bremsen ist French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova. Die Tschechin zog durch ein 7:6 (7:1), 3:6, 7:5 gegen Anastasija Sevastova (Lettland) erstmals ins Wimbledon-Achtelfinale ein und hat nun 15 Matches in Folge gewonnen.
Vor ihrem ersten Grand-Slam-Titel in Roland Garros hatte die 25-Jährige schon das WTA-Turnier in Straßburg für sich entschieden. Im Achtelfinale kommt es nun zum Duell mit der Weltranglistenersten Ashleigh Barty (Australien), die durch ein 6:3, 7:5 gegen die Tschechin Katerina Siniakova das Weiterkommen sicherte (die WTA-Weltrangliste).
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)