Die Impf-Debatte lässt die Tennis-Welt nicht mehr los. In den Hauptrollen: Novak Djokovic und die Australian Open.

Nun hat die Nummer eins der Weltrangliste in einem Interview mit Blic, einer Zeitung aus seinem Heimatland Serbien, über das Dilemma gesprochen.

Er erlebe die Medien demnach als „feindselig“ und und empfinde die Nachfrage nach seinem Impfstatus als „unangemessen“. Dieser Standpunkt ist mit Sicherheit vertretbar, immerhin ist das Impfen Privatsache.

Doch dabei gibt es eben doch ein Problem: Bei den Australian Open, die im Januar 2022 ausgetragen werden, muss er nach jetzigem Stand einen Impfnachweis vorlegen.

Djokovic spricht über „das Hauptproblem“

Djokovic sieht allerdings etwas anderes als den Kern der Debatte. „Das Hauptproblem ist doch, dass du 14 Tage lang auf deinem Zimmer bleiben musst, wenn eine positiv getestete Person mit dir im Flugzeug war – ob du nun geimpft bist oder nicht“, sagte er Blic.

Immerhin sei dieses Szenario „im Januar Viktor Troicki passiert. Und nicht nur ihm: 70 andere ebenso mussten in Quarantäne gehen. Ich habe mit vielen Profis gesprochen und das ist etwas, was alle schlecht in Erinnerung behalten haben.“ (ATP Finals 2021 ab 14. November täglich im LIVETICKER)

Ob der 34-Jährige bei dem Grand-Slam-Turnier in Australien teilnehmen kann und wird, steht weiter in den Sternen. Djokovic wünscht sich für die Zukunft aber definitiv ein anderes Vorgehen: „Ich möchte, dass die Spielerinnen und Spieler sich ein wenig mehr zusammentun. Ob das nun über die PTPA, etwas Unabhängiges oder die ATP und WTA geschieht. Einfach deshalb, damit wir in den Entscheidungsprozessen eine Rolle spielen.“