Der Start von Novak Djokovic bei den US Open ist weiterhin höchst unwahrscheinlich. (NEWS: Alles zum Tennis)

Aufgrund der Einreisebestimmungen dürfen nur geimpfte Personen in die USA reisen, zu denen der Serbe bekanntlich nicht zählt.

Nachdem sich bereits eine Politikerin für den Superstar stark gemacht hat, springt ihm nun auch noch Tennis-Legende John McEnroe zur Seite. „Ich glaube nicht, dass das fair ist. Ich finde, es ist ein Witz“, sagte er in einer Medienrunde.

Zudem fordert er mehr Respekt für den Impf-Skeptiker. „Ich hätte mich impfen lassen, um hier zu spielen, aber er hat sehr starke Grundsätze und das muss man respektieren“, meint der viermalige US-Open-Sieger.

Leise Hoffnungen auf eine Teilnahme hat Djokovic, der bereits die Turniere in Montreal und Cincinnati hatte absagen müssen, aber noch. Schließlich kündigte die Einwanderungsbehörde an, die Richtlinien zu überprüfen.

Der große Nutznießer der Gesetzgebung ist für McEnroe hingegen ein anderer Superstar. „Natürlich hat Rafael Nadal davon profitiert. Wenn ein Typ die Australian Open neunmal gewonnen hat, würde man glauben, er hat eine Chance vergeben“, sagte er mit Blick auf den Jahresanfang, als Djokovic als ungeimpfer Spieler nicht in Melbourne spielen durfte, Nadal sich aber derweil zum Rekord-Grand-Slam-Sieger krönte.