Der Nürnberger Tennis-Profi Maximilian Marterer hat erstmals die dritte Runde in Wimbledon erreicht.
Der 28-Jährige, der sich in London als 170. der Weltrangliste schon durch die Qualifikation gekämpft hatte, besiegte am Donnerstag mit einer weiteren überzeugenden Vorstellung den US-Amerikaner Michael Mmoh 7:5, 7:6 (7:5), 6:4.
Wimbledon: Marterer nun vor hoher Hürde
In der dritten Runde bekommt es Marterer mit dem an Position 23 gesetzten Kasachen Alexander Bublik zu tun, der zuletzt beim Rasenturnier in Halle/Westfalen triumphiert und dabei im Halbfinale Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) bezwungen hatte.
Im Vorjahr war Marterer in Wimbledon in der zweiten Runde ausgeschieden.
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Gegen den in Riad/Saudi-Arabien geborenen Mmoh, in der Weltrangliste 51 Plätze besser klassiert, war Marterer der aktivere Spieler und punktete oft am Netz.
Zudem konnte er sich erneut auf seinen starken Aufschlag verlassen, er ließ nur vier Breakbälle gegen sich zu und wehrte alle ab. Mit einem Sieg gegen Bublik würde Marterer sein bestes Grand-Slam-Ergebnis egalisieren, 2018 hatte er bei den French Open das Achtelfinale erreicht und war dort an Rafael Nadal gescheitert.