Nick Kyrgios wird auch den vierten und letzten Grand Slam des Jahres verpassen.

Der Australier muss nach seiner Absage für die Australian Open in Melbourne, den French Open in Paris und Wimbledon in London nun auch auf die US Open verletzungsbedingt verzichten.

Das teilte der Veranstalter am Donnerstag mit.

Der Wimbledon-Finalist von 2022 scheint weiter vom Verletzungspech verfolgt zu sein. Bei seinem jüngsten Comeback-Versuch hatte Kyrgios ein Bänderriss im Handgelenk zurückgeworfen. Zuvor musste er wegen Knieproblemen monatelang pausieren.

In diesem Jahr hat Kyrgios erst ein Match bestritten, welches er beim ATP-Turnier in Stuttgart Mitte Juni gegen den Chinesen Wu Yibing deutlich verlor.

Struff muss US Open ebenfalls absagen

Auch Jan-Lennard Struff verpasst nach Wimbledon auch das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Der 33 Jahre alte Warsteiner, der ein ganz starkes Frühjahr gespielt hatte, hat seine Teilnahme an den US Open in New York (28. August bis 10. September) als Folge seiner Hüftverletzung abgesagt. Dies teilten die Veranstalter in Flushing Meadows am Donnerstagabend mit.

Sein letztes Match hatte Struff am 22. Juni beim ATP-Turnier in Halle/Westfalen bestritten. Danach setzte er wegen einer überlasteten Hüfte aus, eigentlich eine Vorsichtsmaßnahme.

Struff hatte in der ersten Jahreshälfte die Finals von Madrid und Stuttgart erreicht und sich von jenseits der Top 100 auf Platz 21 der Weltrangliste vorgearbeitet. Damit war er zeitweise die deutsche Nummer eins.

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)