Alexander Zverev verliert ein hochklassiges Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner. Die internationale Presse feiert den „gnadenlosen“ Italiener für ein „Meisterwerk“. Zverevs „Geschosse“ reichten nicht. Doch der Hamburger habe „gezeigt, dass er jetzt auf allen Belägen um den Titel mitspielen kann“.
ENGLAND
The Telegraph: „Sinner bricht Zverevs Widerstand, er war einfach zu gnadenlos. Aber Zverev, gerade erst French-Open-Sieger, hat gezeigt, dass er jetzt auf allen Belägen um den Titel mitspielen kann.“
The Sun: „Das war eine knallharte Vorstellung der Nummer 1 der Welt. Alexander Zverev warf alles in die Waagschale, aber Jannik Sinner wankte keinen Moment.“
The Guardian: „Als Sinner einen Gang höher schalten musste, tat er das; weder Djokovic noch Zverev konnten mit ihm mithalten, es ist sein fünfter Major-Titel mit gerade einmal 24. Er ist noch nicht ganz ein Spieler für die Geschichtsbücher – Carlos Alcaraz, mit sieben, ist es – aber es ist nur eine Frage der Zeit: seine präzisen Schläge, der wuchtige Aufschlag und sein aufblühender Einfallsreichtum sind für alle zu viel – außer für Alcaraz.“
Daily Mail: „Über drei Stunden, 46 Minuten und vier Sätze hinweg warf Zverev alles in die Waagschale, was er gegen die Nummer 1 der Welt aufzubieten hatte. Er servierte Geschosse, griff mit Vorhandschlägen an, die jeder Vernunft spotteten, und führte zeitweise sogar. Doch Mauern sind hart. Mauern stehen fest. Mauern schicken die Bälle immer wieder zurück.“
FRANKREICH
L’Equipe: „Der König ist Italiener.“
Le Monde: „Wimbledon-Sieger Jannik Sinner wird zur Inspirationsquelle für die neue Generation.“
ITALIEN
Gazzetta dello Sport: „Sinner, ein Meisterwerk in Wimbledon! Die Trophäe, die du so schweren Herzens in die Hände der Präsidentin des All England Club gegeben hattest, gehört wieder dir, Jannik. Du bist der zehnte Spieler der Open Era, dem es gelungen ist, seinen Titel auf dem Rasen von Wimbledon erfolgreich zu verteidigen, und der achte, der die Championships gewonnen hat, ohne zuvor ein Vorbereitungsturnier auf Gras bestritten zu haben – etwas, das nur den ganz Großen gelungen ist.“
Tuttosport: „Sinner feiert einen legendären Triumph in Wimbledon und schreibt die Geschichte des Tennis immer weiter: Zweiter Wimbledon-Triumph in Folge! Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr gewinnt die Nummer 1 der Welt auch die Ausgabe 2026 und vollendet damit ein Back-to-Back, das ihn zur Legende macht.“
La Repubblica: „Sinner, nun eine Legende, bestätigt sich als König von Wimbledon.“
Corriere dello Sport: „Wunderbarer Jannik: Er holt in London das Double und den ersten Grand-Slam-Titel des Jahres 2026 nach einem Finale, das fast vier Stunden dauerte. Der Deutsche gewinnt den ersten Satz, doch die Nummer eins der Welt fängt sich und lässt danach nichts mehr zu.“
ÖSTERREICH
Kronen Zeitung: „Das diesjährige Herren-Traumfinale des Rasentennis-Klassikers von Wimbledon hielt, was es versprach. Vor den Augen von Prinzessin Kate setzte sich Jannik Sinner gegen Alexander Zverev in einem hochklassigen Duell nach 3:46 Stunden in vier Sätzen durch.“
SCHWEIZ
Blick: „Kein Ketchup-Effekt bei Zverev – Sinner verlängert seine Wimbledon-Regentschaft.“
Tagesanzeiger: „Alexander Zverev spielt gegen Jannik Sinner das Tennis seines Lebens – und verliert trotzdem 7:6, 6:7, 3:6, 4:6.“
Aargauer Zeitung: „In Paris nutzte Alexander Zverev zwar die Gunst der Stunde, in Wimbledon untermauerte Sinner einmal mehr, dass er und Carlos Alcaraz, wenn er gesund ist, eine Stufe über allen anderen stehen.“
SPANIEN
Mundo Deportivo: „Jannik Sinner wird nach seinem Sieg über Zverev in einem grandiosen Wimbledon-Finale zum legendären Doppel-Champion.“
Sport: „Der Kampf um den Titel auf dem Rasen des All England Club hat erneut gezeigt, dass die Rivalität zwischen dem Italiener Jannik Sinner und dem Spanier Carlos Alcaraz nach wie vor keinen Platz für andere lässt – auch nicht für den deutschen Tennisspieler Alexander Zverev, der mit seinem ersten Grand-Slam-Titel im Gepäck in die britische Hauptstadt gereist war.“