Alexander Zverev ist wieder Zweiter, Jan-Lennard Struff springt auf Platz 41: Die beiden besten deutschen Tennisprofis haben durch ihre starken Auftritte in Wimbledon in der Weltrangliste Boden gutgemacht. Bei den Frauen erlebte Laura Siegemund dagegen einen Absturz.
Zverev überholte durch seinen Finaleinzug in London den aktuell verletzten Spanier Carlos Alcaraz, erstmals seit Mai 2025 ist der Hamburger wieder Zweiter. Mit 8480 Punkten liegt er aber klar hinter dem Italiener Jannik Sinner (13.450), gegen den er am Sonntag das Finale in vier Sätzen verloren hatte. Sinner ist dennoch gewarnt. „Ich weiß, dass eines Deiner Ziele Platz eins ist. Du bist nah dran. Ich muss jetzt vorsichtig sein“, hatte er am Sonntag zu Zverev gesagt.
Struff, der an der Church Road erst im Viertelfinale an Sinner gescheitert war, kletterte vom 74. auf den 41. Rang, seiner besten Platzierung seit November 2024.
Siegemund fiel dagegen vom 40. auf den 87. Rang zurück – die letztjährige Viertelfinalistin war in Wimbledon schon in der ersten Runde an der Belgierin Elise Mertens gescheitert. Neue deutsche Nummer eins ist somit Tamara Korpatsch auf Position 75, einen Rang dahinter folgt Tatjana Maria. Angeführt wird das Ranking weiter von Aryna Sabalenka, Wimbledonsiegerin Linda Noskova aus Tschechien machte einen Sprung vom zwölften auf den siebten Rang, gleichbedeutend mit der besten Platzierung ihrer Karriere.