Der FC Barcelona geht bei Wunschspieler Ousmane Dembele von Borussia Dortmund offenbar endgültig in die Offensive.
Wie die französische Tageszeitung L’Equipe berichtet, steht für den heutigen Sonntag die erste Verhandlungsrunde zwischen den beiden Klubs an.
Demnach sollen die Katalanen bereit sein, 100 der 222 Millionen Euro für den zu Paris abgewanderten Superstar Neymar in Dembele zu investieren.
Bei der offiziellen Saisoneröffnung von Borussia Dortmund vor tausenden Fans im Signal Iduna Park spricht Roman Bürki über die Transfergerüchte um Ousmane Dembele.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte vor dem Supercup gegen den FC Bayern (6:7 n.E.) allerdings erklärt, dass er eine derartige Ablöse „sowieso in allen Fällen für viel zu niedrig“ halte.
Watzke verwies auf die sportliche Wichtigkeit Dembeles: “Ich erinnere an Kevin De Bruyne, der war der Rekordtransfer der Bundesliga. Wenn du die Jahre danach siehst, war das vielleicht nicht der beste Transfer, weil die Mannschaft dadurch unheimliche Qualität eingebüßt hat.“
Die Geschäftsführung des BVB müsse „nicht nur kurzfristig auf die 100 Millionen schauen“, betonte Watzke, „sondern was ist für uns mittelfristig in einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren mehr wert?“
Übereinstimmenden Medienberichten aus Frankreich zufolge ist sich Barca aber bereits mit Dembele einig.
Sollte Neymar die Katalanen wirklich verlassen, könnte Dortmunds Ousmane Dembele sein Nachfolger werden. Trainer Peter Bosz äußert sich zu den Gerüchten.
Der spanische TV-Sender Gol hatte den 20-Jährigen am Freitag selbst mit den Worten zitiert: „Barcelona ist ein großartiger Klub. Alle Spieler würden gerne dort spielen. Es ist eine Ehre, seinen Namen auf der Liste der Spieler zu sehen, die Barcelona will. Wir werden sehen, was passiert.“
Dembele hat bei den Schwarz-Gelben noch einen Vertrag bis 2021.