Die Stürmersuche des FC Bayern könnte Fans und Verantwortliche noch länger beschäftigen.

Klar ist, dass das neue „Transfer-Team“ um Uli Hoeneß, Neu-CEO Jan-Christian Dreesen und auch Trainer Thomas Tuchel die Neuner-Position als eine entscheidende Baustelle ausgemacht hat und den offensichtlichen Fehler, keinen Nachfolger für Robert Lewandowski verpflichtet zu haben, korrigieren möchte.

„Wir suchen einen Neuner, das ist sicherlich kein Geheimnis“, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer – auch Teil des Transfer-Teams – nun in einem Interview mit Sky. Doch der 68-Jährige betonte, dass dieses Unterfangen Ausdauer erfordert.

Bayern-Boss Hainer fordert Geduld bei Stürmersuche

„Leider ist das nicht ganz so einfach, weil es a) nicht so viele gibt und b) die, die wirklich spitze sind, auch von anderen Vereinen umschwärmt werden“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende von adidas.

„Aber der FC Bayern hat einen klasse Namen, das merken wir immer wieder, wenn wir mit Spielern oder Beratern reden. Wir müssen uns jetzt noch ein bisschen gedulden, bis wir den richtigen (Neuner) präsentieren.“

Immerhin: Durch die Entscheidung, nicht in ein Wettbieten in Sphären von über 100 Millionen mit Arsenal um Declan Rice einzusteigen, könnte dieses Geld für neue Innenverteidiger oder auch für einen Stürmer ausgegeben werden.

Namen wie Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt), Dusan Vlahovic (Juventus Turin) oder Harry Kane (Tottenham Hotspur) werden oder wurden an der Säbener Straße diskutiert – kosten aber eben auch eine Menge Geld.