Die FIFA halt Cristiano Ronaldos Klub Al-Nassr mit einer Transfersperre für die kommenden drei Wechselperioden belegt. Das bestätigte ein Sprecher des Weltverbandes.
„Al-Nassr ist es derzeit nicht möglich, neue Spieler zu registrieren – dies aufgrund ausstehender Schulden“, zitierte der Transferexperte Fabrizio Romano den FIFA-Verantwortlichen.
Hintergrund der Sperre sind ausbleibende Transferzahlungen vom Saudi-Klub an Premier-League-Absteiger Leicester City. 2018 wechselte Ahmed Musa von Foxes für 16,5 Millionen Euro Euro zu Al-Nassr – bis heute seien aber noch ausstehende leistungsbezogene Zusatzzahlungen in Höhe von 460.000 Euro nicht getätigt worden.
„Entsprechende Verbote werden sofort aufgehoben, sobald die Begleichung der Schulden durch die betroffenen Gläubiger bestätigt ist“, teilte die FIFA weiter mit.
Bereits 2021 wurde Al-Nassr vom Weltverband verwarnt und zur Zahlung aufgefordert. Aber auch ein angedrohtes Registrierungsverbot hat offenbar bis heute keine Wirkung gezeigt.
Dass Musa, der heute in der Türkei bei Fatih Karagümrük kickt, den Saudi-Klub 2020 schon verließ, ändert nichts an der Sperre.
Al-Nassr kann Brozovic so nicht in den Kader aufnehmen
Al-Nassr wird so auch den kürzlich von Inter Mailand verpflichteten Marcelo Brozovic nicht registrieren können, wenn sie auch jetzt nicht für die ausstehenden Transferzahlungen aufkommen. So könnte der Ronaldo-Klub der Sperre nämlich noch entgehen.
Andernfalls kann der Kroate, der letzte Saison noch mit Inter im Champions-League-Finale stand, nicht in den Kader aufgenommen werden.